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| Probleme am Bohrloch |
pit2 22.06.2009, 12:48 Beiträge: 3255
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Bei Deutschlands bestem geplanten Bauvorhaben finden aktuell - unübersehbar - die Probebohrungen statt.
Nach meinem Dafürhalten kann man eigentlich erst nach Abschluss dieser Probebohrungen von einem vorbereiteten bzw. geplanten Bauvorhaben sprechen.
Desen ungeachtet trat nun scheinbar in der Haußmannstraße beim Bohrloch 203 (oder 202?) unerwartet Wasser aus. Und keiner will was dazu sagen. Die Stadt verweist auf die Bahn. Die Bahn auf die Bohrfirma. Die Bohrfirma auf den zuständigen externen Gutachter. Und so dreht sich das mal wieder im Kreis.
Wenn es sich noch ein wenig schneller dreht, dann kommts zum Strudel und was passiert dann...... ja dann versinkt der ganze dumme Halbtiefbahnhof und der ganze dumme und sinnlose Fildertunnel in selbigem Strudel........
Quelle Bericht in der StZeitung am Samstag 20.06.2009. Regionalteil. |
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pinpin 23.06.2009, 12:12 Beiträge: 1351
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... der Außendienstmann ist per Handy nicht zu erreichen  |
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matthes 23.06.2009, 12:41 Beiträge: 2139
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@pit
kleiner tip: mobilisier doch eben mal die stuttgarter bevölkerung, die ja angeblich fast geschlossen vehement dagegen ist - dann geht Ihr bei nach und nebel jede(r) mit einem eimerchen wasser bewaffnet in die hausmannstraße und helft dem strudelchen nach!
(bisele aufpassen aber - sonst schwemmt Ihr dem ostertag seine grad gerettete heilige lusthausruine gleich mit weg)
schuld ist dann - wie immer und überall - natürlich die bahn! |
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pit2 23.06.2009, 15:11 Beiträge: 3255
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mathes, da braucht man gar niemanden mehr zu mobilisieren oder gar zu alarmieren. Da braucht man auch nicht mehr nachzuhelfen.
Der Halbtiefbahnhof ist so gut wie tot und praktisch nicht mehr zu retten. Dass da nun Wasser austritt freut auch die Bahn. Denn dann kann diese zum Jahresende ganz problemlos, aufgrund der dramatisch gestiegenen Kosten aufgrund der vertrackten Stuttgarter Gesteinsstrukturen und Wasseradern aus dem Projekt aussteigen.
S21 kommt trotzdem. S21 ist viel mehr als nur ein unsinniger Halbtiefbahnhof. Jetzt geht es darum S21 zu gestalten und anzupacken.
Und die Neubaustrecke Ulm - Wendlingen mit Anbindung an den bestehenden Flughafenbahnhof kommt auch. Wenn auch 20 Jahre zu spät. Aber sie kommt. Und Ulm bekommt in diesem Rahmen einen neuen modernen Bahnhof. Neu Ulm hat schon seinen lächerlichen Tiefbahnhof. (Wobei der alte NU Bahnhof auch alles andere als ein Schmuckstück war.
Und daher kann man die ganzen Dinge getrost betrachten und auf sich wirken lassen. Die Ginge gehen ihren Gang. |
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matthes 23.06.2009, 16:16 Beiträge: 2139
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och @pit - willst es einfach nicht begreifen, daß die sache fix ist.
dabei hast Du ja unfreiwillig recht: "die dinge gehen ihren gang"
Du darfst (und wirst ganz zweifellos) aber natürlich auch weiterhin bei jedem abgebrochenen schaufelstiel neue hoffnung schöpfen. |
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Wilhelm 23.06.2009, 17:09 Beiträge: 427
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@ matthes und pit2
Pressemitteilung vom BUND
Stuttgart, 23.6.2009
Bohrloch 203 hält nicht dicht – sowohl beim Wasser wie bei Informationen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Regionalverband Stuttgart, fühlt sich anlässlich der Geheimniskrämerei und dem Zuständigkeitsgerangel um Schwierigkeiten beim Bohrloch 203 im Stuttgarter Osten an die Ereignisse in Köln und Staufen erinnert. Die Bahn AG kündigte wiederholt beim Projekt Stuttgart 21 eine offene Informationspolitik an. Diese wird stattdessen in jedem Einzelfall, wenn es zu Unregelmäßigkeiten kommt, ad absurdum geführt. BUND Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer: „Anders ist es nicht zu erklären, dass die Probleme bei der Erkundungsbohrung 203 im Stuttgarter Osten, erst durch private Initiative ans Licht der Öffentlichkeit gerieten. Die Frage drängt sich auf, ob auch andere Bohrlöcher auf Dauer nicht nur beim Wasser sondern auch bei für die Bahn unliebsamen Informationsflüssen dicht halten.“
Wie weitreichend die Folgen der Baustelle am Ameisenberg für die Anlieger sind, lässt sich auf Grund der spärlichen Auskunftsbereitschaft der Bahn schlecht abschätzen. Auch in der Unteren Wasserschutzbehörde, als zuständigem Kontrollorgan mit den Bauvorgängen um Stuttgart 21 betraut, schiebt man den Schwarzen Peter der Risikoabschätzung wieder zurück an die Bahn. Dabei geht es jetzt erst um Voruntersuchungen zu Grundwasserströmungen. Diese zu einer etwaigen Großbaustelle Stuttgart 21 vergleichsweise marginalen Eingriffe lassen die zukünftig zerstörte Vertrauensbasis in der Bevölkerung zum Baumanagement von Stadt und Bahn erahnen.
Fest steht, dass die Einstellung der Bohrung 203 auf erhebliche Schwierigkeiten hindeutet. Der Spülwasseraustritt am Hang birgt im Zusammenhang mit dem im Untergrund liegenden Gipskeuper vielfältige Gefahren. Hangrutschungen in Folge von Unterspülungen und Hohlraumbildungen mit Nachsackungen, die zu erheblichen Hausbeschädigungen führen können, sind derzeit nicht auszuschließen.
Der BUND fordert endlich Transparenz in allen Verfahrensbelangen zu Stuttgart 21. Andernfalls sieht Vorstandsvorsitzender Axel Wieland in Anspielung auf amerikanische Verhältnisse, dass „Bahn und Stadt sog. Wisselblower heraufbeschwören.“ Diese Mitarbeiter von Bahn, Ämtern und Planungsbüros lassen u.a. den Umweltverbänden Informationen zukommen, die der Öffentlichkeit gezielt vorenthalten werden sollen. Dass hier im übertragenen Sinn genug Sprengstoff für Stuttgart 21 schlummert, davon ist Axel Wieland mehr als überzeugt.
" die sache ist fix" aber längst noch nicht fertig!
"die dinge gehen ihren gang"
na, mal sehen wohin.
Löst bitte "verdammt noch mal" endlich die Strecke Wendlingen - Ulm von dem Halbtiefschlafbahnhof ab. Das sind zwei völlig verschiedene Bauabschnitte, die wenig miteinander zu tun haben.
Es sollte euch auch langsam dämmern, dass die S21 Gegnerschon seit langem ebenfalls den Bau der Strecke ab Wendlingen befürworten.
N scheene Obend
wünscht wilhelm |
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Circulus 23.06.2009, 18:20 Beiträge: 70
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Stuttgarter Zeitung Stadtausgabe (Nr. 139) vom Samstag, den 20. Juni 2009, Seite Nr. 25
Stuttgart 21 Ein Wasseraustritt am Ameisenberg legt die Baustelle erstmal lahm.
Von Thomas Braun
Die Bohrungen an der Haußmannstraße sind zum wiederholten Male unterbrochen worden. Der Grund: während der Arbeiten, die der Grundwasseruntersuchung im Zuge des Bahnprojekts Stuttgart 21 dienen, ist offenbar Spülwasser, das zum Kühlen der Bohrkerne dient, am Hang oberhalb der Stuttgarter Jugendherberge ausgetreten. Die Günzburger Firma Terrasond erkundet dort im Auftrag der Bahn den Untergrund im Zusammenhang mit dem geplanten Bau des Fildertunnels.
(Anm.: Und das mit den offensichtlich altertümlich verrosteten Baumaschinen, die auch im Stadtpark den Boden mit Öl verschmutzen!)
Die knapp zehn Kilometer lange Röhre soll den neuen Tiefbahnhof mit dem Flughafen verbinden. Insgesamt sind im Stadtgebiet rund 90 Bohrlöcher für das Erkundungsprogramm geplant. Vor 14 Tagen war am sogenannten Ameisenberg erstmals ein Wasseraustritt festgestellt worden. Daraufhin sind nach Angaben der Bahn die Bohrungen sofort eingestellt worden. In Absprache mit dem städtischen Umweltamt wurden die Arbeiten dann nach Auswertung der Bohrprotokolle ein paar Tage später wieder aufgenommen. Am Mittwochabend schließlich mussten die Bohrungen erneut gestoppt werden, weil Wasser aus dem Hang gesickert war. Beim Amt für Umweltschutz, wo Fragen zum Thema Stuttgart 21 mittlerweile schriftlich eingereicht werden müssen, schweigt man sich zu den Vorgängen in der Haußmannstraße aus. Stattdessen bestätigt der zuständige Umweltbürgermeister Matthias Hahn, dass die Bauarbeiten so lange eingestellt seien, bis ein Abrutschen des Hangs infolge einer Unterspülung ausgeschlossen werden könne. Allerdings sei die Stadt als untere Wasserschutzbehörde nicht für die Risikoabschätzung der Bohrarbeiten zuständig.
(Anm.: Klar, ein Risiko geht die Stadt ja auch nix an, alles Sache der Bahn, denn ...)
Dafür hat die Bahn eigens ein externes Gutachterbüro, die Ingenieursgesellschaft Georisk, eingeschaltet. Doch vom zuständigen Mitarbeiter ist keine Auskunft über Ursachen und möglichen Gefahren des Wasseraustritts zu erhalten: „Ich darf dazu nichts sagen."
Anwohner der Baustelle, die sich bereits vor Wochen bei der Stadt über mangelnde Informationen zur Baustelle vor ihrer Haustür beklagt hatten (die Stuttgarter Zeitung berichtete), sind derweil vor dem Hintergrund des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs im März in Sorge. Spekulationen machen die Runde, der Ameisenberg sei von Hohlräumen durchzogen, was die Gefahr eines Abrutschen des Hangs erhöhen könnte. Der Umweltbürgermeister, der selbst in der Nachbarschaft der Bohrstelle residiert, hält die Befürchtungen indes für unbegründet. „Dem Tiefbauamt sind zumindest im unmittelbaren Bohrbereich keine Hohlräume bekannt", so Hahn.
(Anm.: Ich lach mich schief, WO sind denn ansonsten Hohlräume bekannt, Herr Hahn? Vielleicht bei Ihnen im Oberstübchen??)
Auch bei der Deutschen Bahn AG geizt man mit Detailinformationen zu den Problemen am Bohrloch 203, wie die Baustelle bahnintern bezeichnet wird: Ein Sprecher betonte allerdings gegenüber der StZ: „Wir tun nichts, was gefährlich ist. Die Arbeiten werden erst dann weitergehen, wenn jedwede Gefahr ausgeschlossen ist."
(Anm.: Also was jetzt? Wenn nichts gefährlich ist, warum bohrt ihr dann nicht?? Dieses hohle Geplapper von hirnlosen Sprechern, die von den wahren Verantwortlichen vorgeschoben werden, sollte endlich strafbar gemacht werden, dann würde das schnell aufhören!)
So, und die ebenso hirnlosen Befürworter wie 'matthes' outen sich als rücksichtslose Mitmenschen, wenn es ihnen offensichtlich wurscht ist, wie es den (redlichen) Bürgern dieser Stadt ergeht, wenn womöglich deren Haus und Hof in Gefahr ist. Ich möchte so einen wie matthes, longone und konsorten erleben, wenn es an seinen Kragen geht. Werdet ihr euch dann geduldig demütig wegducken und sagen: 'Okay, das muss ich wohl ertragen, für den Fortschritt bringe ich doch gerne mein Opfer'?! |
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matthes 23.06.2009, 19:03 Beiträge: 2139
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freundchen, wenn Du's nötig hast, jemanden, der nicht Deiner meinung ist, als "hirnlos" abzuqualifizieren, dann sag ich dazu gar nix mehr.
außer daß Du froh sein solltest, daß das internet so herrlich anonym ist - im richtigen leben könnt's Dir nämlich passieren, daß mir auf sowas kurz und kernig die hand ausrutscht. |
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santamarinello 23.06.2009, 20:07 Beiträge: 4564
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Hi matthes, bin gern bereit mit Dir (ich schätz dich schon ein wenig!) Aug in Aug zu diskutieren. Mein Nick (at) yahoo.de - und schon sind wir beieinander!
Es grüßt
Ein Befürworter eines sinnvollen Eisenbahnverkehrs! |
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pit2 23.06.2009, 23:07 Beiträge: 3255
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matthes
Also bevor das hier nun gewalttätig wird, sag ich lieber auch nichts mehr. Die StN und StZ sind voll von der realen Gewalt bzw Berichten über Gewalt in Stuttgarts Kultur und sonstiger (Straßen-) Szene (Jugendlicher der in der Karstadt-/TheaterPassage erstochen wird // Irgendein Jugendlicher der von einer Überführung auf Stadtbahgleise geworfen wird // Randale und Messerstecherei in der Hirschbuckeldisco......). Und nun auch noch Gewaltandrohung hier im Forum? Müsste man Dich dafür hier nicht sperren?
Der Klügere gibt nach. Die Gewalttätigen beherrschen leider die Szene. Die Faust und Gewalt bestimmen die Debatte.
Daher mach das Forum weiter kaputt und schüchtere alle ein. Der Iran ist überall. Gelle? Wir sind doch alle gerne kleine Diktatoren?
Ich biete Dir meine reale email Adresse lieber nicht an. Wer weiß, wo du arbeitest und welche Möglichkeiten Du da schon hast? Und plötzlich stehst Du vor meiner Tür. NEIN DANKE.
Durch manche kleine Zufälle (denn diese Formulierung war hier doch sehr allgemein gehalten) wird manche Maske von einerr hasserfüllten Fratze gezogen. so auch hier.
Vielen Dank für diese unschöne Erkenntnis. |
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NiceWeather 24.06.2009, 01:08 Beiträge: 12728
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matthes 24.06.2009, 07:27 Beiträge: 2139
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@santa
mail kommt demnäx.
@pit
da muß ich jetzt schmunzeln - weil Dein stellvertretender aufschrei paßt mir so wunderbar in's bild vom großprojekteverhindernden gutmenschen... |
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bahnfan 24.06.2009, 08:38 Beiträge: 53
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@matthes
Wie Du vielleicht bemerkt hast, ist "hirnlos" aus dem Vokabular der Befürworter noch eine vergleichsweise harmlose Beschreibung. Schon mal bedacht?
Gleichwohl gebe ich Dir recht, dass natürlich alle Beteiligten sich um eine verbale und emotionale Abrüstung bemühen sollten. Oder wäre Dir das "zu gutmenschlich"? |
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matthes 24.06.2009, 08:52 Beiträge: 2139
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hallo @bahnfan
falls eine beteuerung in der richtung tatsächlich nötig sein sollte - mach Dir mal keine sorgen: ich neige durchaus nicht zu gewalt.
es war ja noch mehr drin: hier "rücksichtslos", dort "redlich"
- im seitenflügenthread "keine ahnung" und "kurzsichtige idioten".
grundsätzlich hast Du natürlich recht: wenn das beleidigen nicht wäre - vor allem nicht das absprechen jeglicher kompetenz, das gegenseitige unterstellen unlauterster motive.... auf BEIDEN seiten, wär schon viel gewonnen.
schreihälse (schon wieder abwertend - ich weiß) wie den, auf den ich mir erlaubt habe, rustikal zu reagierend, sollte man gar nicht reagieren. |
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